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Tom Binner: „Unbedingte Vertreter der heroischen Gewaltlosigkeit". Die Pyrmonter Quäker und der Nationalsozialismus
Bad Pyrmont hat für die deutschen Quäker eine ganz besondere Bedeutung. Das Quäkerhaus in der Bombergallee ist ein einzigartiger Versammlungsort für die deutschen Mitglieder der Glaubensgemeinschaft und war dies bereits während des Nationalsozialismus. Anhand der Biografien von Pyrmonter Quäkern wie dem Ehepaar Mary und Leonhard Friedrich, Cilli Seutemann oder dem Fastenarzt Dr. Otto Buchinger zeichnet der Vortrag die religiös begründete Widerständigkeit der Pyrmonter Quäkergemeinde gegen die Diktatur nach. Dabei steht die Frage im Zentrum, ob sie „unbedingte Vertreter der heroischen Gewaltlosigkeit" waren, wie es der Quäker Hans Albrecht 1935 formuliert hat - und was er damit meinte.
Der Vortrag findet am 16. April um 18.00 Uhr in der Beletage des Schlosses Pyrmont statt.
Tom Binner studierte in Halle (Saale) und Hannover Geschichte und Politik. Nach seinem Abschluss 2024 arbeitete er an dem Forschungsprojekt „Ein Weltbad wie Pyrmont.“ Kurstadt und Nationalsozialismus. Aktuell promoviert er an der KU Eichstätt-Ingolstadt.
Der Eintritt beläuft sich auf 5€, Museumsvereinsmitglieder frei (Anmeldung nicht erforderlich).
Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont.“ Kurstadt und Nationalsozialismus. Die nächste öffentliche Führung durch die Ausstellung findet am Mittwoch, den 22. April um 15 Uhr statt. Treffpunkt ist die Museumskasse.

