Wirtschaftsstandort

Wirtschaftsstandort Bad Pyrmont

Bad Pyrmont liegt im südwestlichen Niedersachsen, in unmittelbarer Nähe zur Bundeslandgrenze Nordrhein-Westfalen und somit im Herzen des Weserberglandes. Die Bad Pyrmont umgebende Landschaft ist abwechslungsreich und wird sowohl von Einheimischen als auch von BesucherInnen und Kurgästen von nah und fern sehr geschätzt. Die Gesamtfläche der Gemeinde erstreckt sich auf 6.195 ha. Bad Pyrmont nimmt für seine rund 20.000 EinwohnerInnen und die umliegenden Ortschaften die Funktion eines Mittelzentrums ein. Weiterhin ist Bad Pyrmont berühmt für seine Heilquellen. Der Brunnenplatz mit dem Hylligen Born und der Wandelhalle ist der Mittelpunkt der Stadt, welche neben erstklassigen Therapieangeboten viele Attraktionen zu bieten hat. Einzigartig ist der Kurpark mit seinen barocken Alleen und dem Palmengarten (Mai bis Oktober) sowie die Hauptallee als einer der ältesten Kurparkanlagen Deutschlands.

Bad Pyrmont bietet Unternehmern Raum, ihre Ideen und Vorhaben umzusetzen. Hierzu weist Bad Pyrmont zwei Gewerbegebiete aus. Das Gewerbegebiet „West“ besitzt eine Gesamtfläche von rund 18 ha und wird durch die Landesstraße L430 erschlossen. Dadurch weist das Gewerbegebiet eine sehr gute Erreichbarkeit aus Richtung Bielefeld und Paderborn auf. Das Gewerbegebiet „Ost“ mit einer Gesamtfläche von rund 45 ha liegt an der Landesstraße L429, die nach Hameln führt. Die zum Teil noch unbebauten Flächen in den Gewerbegebieten sind unterschiedlich groß und verfügen über verschiedene Zuschnitte.

Interessenten finden in Bad Pyrmont nicht nur freie Gewerbeflächen, sondern auch freie Gewerbeimmobilien. Deren Architektur ist an die gesundheitstouristische Geschichte der Stadt angelehnt. Dies wird insbesondere an der vorhandenen Architektur ersichtlich. Historische Gebäude im Stil der Bäderarchitektur beeindrucken mit Stuck, reichverzierten Balkonen und eindrucksvollen Dächern. Neben den historischen Gebäuden fügen sich moderne Gebäude in neuster energetischer und ökologischer Bauweise ins Stadtbild ein und tragen so zu einer abwechslungsreichen Architektur im gesamten Stadtgebiet bei.

Bauplanungsrechtliche Vorgaben strukturieren die Flächen Bad Pyrmonts und deren Nutzung. In der Stadt Bad Pyrmont sind zwei zentrale Versorgungsbereiche vorhanden und festgesetzt.

Der zentrale Versorgungsbereich in der Innenstadt - entlang der Brunnenstraße - stellt den größten zusammenhängenden und städtebaulich integrierten Geschäftsbereich der Gesamtstadt dar. Hier sind zentrale Einrichtungen des Einzelhandels und aus dem Dienstleistungssektor vorhanden.

Das zweite Nahversorgungszentrum - entlang der Schillerstraße - stellt den Versorgungsschwerpunkt im Bereich des Ortsteils Holzhausen dar. Neben Lebensmitteleinzelhandel und kleineren Fachgeschäften (u.a. Apotheke, Blumenhandel, Elektrowaren, Fleischerei) ergänzen Dienstleister und Gastronomieangebote die Versorgungsfunktion des Gebiets.

Zentral zwischen diesen beiden Siedlungspolen liegen die Grün- und Sonderbauflächen der Kureinrichtungen, Kliniken und Parkanlagen. Die vorhandenen Gewerbeimmobilien in den unterschiedlichsten Größen können vielfältigen Nutzungen zugeführt werden.