Die Stadt Bad Pyrmont stellt den Senioren bei Bedarf Impfhelfer zur Seite


Noch fehlt der angekündigte und dringend benötigte Impfstoff, noch haben die Impfzentren nicht geöffnet. Impftermine können allerdings ab dem 28. Januar bereits vereinbart werden. Insbesondere ältere Mitbürger/innen, die in der 1. Stufe geimpft werden können, haben schon jetzt Fragen und bedürfen häufig der Hilfe.

Die Verwaltung der Stadt Bad Pyrmont hat diesen Bedarf zusammen mit dem Seniorenbeirat anhand etlicher Anrufe von Senioren ausgemacht und bietet im Rahmen freier Kapazitäten Hilfe durch die Vermittlung ehrenamtlicher Impfhelfer an.

Deren Tätigkeit wird es sein, den Senioren/den Seniorinnen bei der Vereinbarung und Wahrnehmung der Impftermine zu helfen, ferner behilflich zu sein bei der Besorgung eines ärztlichen Attests für das ggf. zu organisierende Transportmittel. Und auch eine Nachfrage im Nachgang, ob alles gut gegangen ist, ist sicher hilfreich.  

Bürgermeister Klaus Blome: „Die Impfhelfer leisten keine Überzeugungsarbeit hinsichtlich des Impfens. Sie wollen den Menschen ab 80 Jahren und älter, die mit hoher Priorität geimpft werden können, helfen. Dabei geht es um die Mitbürgerinnen und Mitbürger, die allein vor der Situation stehen, also keine Familie, Freunde, Bekannte oder Nachbarn auf dem Weg zur Impfung zur Seite stehen haben.“

Die Vermittlung eines Impfhelfers erfolgt über das Vorzimmer des Bürgermeisters (Frau Vierfuss, Tel. 949-103). Und damit kein Missbrauch möglich ist, können Impfhelfer und die zu impfende Person ein Passwort vereinbaren.

Bürgermeister Blome freut sich, dass sich 10 Pyrmonter Bürger/innen als Helfer zur Verfügung gestellt haben und damit für die Senioren eine wichtige Hilfe sein werden. Je nach Nutzung dieses Angebots werden aber vielleicht auch noch mehr Impfhelfer benötigt. Annegret Webel, die Vorsitzende des Seniorenbeirates, begrüßt die gemeinsame Umsetzung ausdrücklich.