Bauleitplanung der Stadt Bad Pyrmont Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 1.111.0 "Auf dem Stücke Nord“ gem. § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) zur Entwicklung von Wohnbauflächen

Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses gem. § 10 Abs. 3 BauGB

Der Rat der Stadt Bad Pyrmont hat am 17.12.2020 gem. § 10 Baugesetzbuch (BauGB) den Bebauungsplan Nr. 1.111.0 „Auf dem Stücke Nord“ als Satzung beschlossen. Die Begründung zum Bebauungsplan wurde gebilligt. Dieser Beschluss wird hiermit ortsüblich bekannt gemacht.

Geltungsbereich:

Der rd. 3,8 ha große räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 1.111.0 „Auf dem Stücke Nord“ umfasst innerhalb der Gemarkung Holzhausen, Flur 26 vollständig das Flur-stück 6/10 und teilweise die Flurstücke 16/1 (Bürgermeister Drinkuth Straße) sowie 1/18 (Straße Auf der Schanze). In der Flur 27 umfasst der Geltungsbereich zudem vollständig das Flurstück 30/2 sowie teilweise das Flurstück 28/17 (ebenfalls Straße Auf der Schanze).

Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 1.111.0 „Auf dem Stücke Nord“

 

Ziele und Zwecke:

Mit der Überplanung der heute überwiegend ackerbaulich genutzten Fläche soll ein neues Wohnbaugebiet in gut integrierter Lage im Norden des Ortsteils Holzhausen entwickelt wer-den. In Bad Pyrmont besteht aktuell eine hohe Nachfrage nach Wohnbauflächen, die über den bestehenden Immobilienmarkt nicht abgedeckt werden kann. Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes soll dieser Nachfrage nachgekommen und ein breites Spektrum an Wohnraum geschaffen werden.

Mit dieser Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan 1.111.0 „Auf dem Stücke Nord“ in Kraft.

Der Bebauungsplan mit der Begründung einschließlich Umweltbericht und die zusammenfassende Erklärung nach § 10 Abs. 4 BauGB können im Rathaus der Stadt Bad Pyrmont, Baudezernat, Fachgebiet Bauaufsicht und Stadtplanung, Rathausstraße 1, 31812 Bad Pyrmont während der Dienststunden:

            montags-freitags:                                           freitags auch:
            08:00 - 12:30 Uhr                                          14:00 - 16:30 Uhr

eingesehen werden.


Hinweise

Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB Entschädigungen verlangt werden können, wenn die in den § 39 BauGB (Vertrauensschaden) und § 40 BauGB (Entschädigung in Geld oder durch Übernahme), § 41 BauGB (Entschädigung bei Begründung von Geh-, Fahr- und Leitungsrechten und bei Bindung für Bepflanzung) und § 42 BauGB (Entschädigung bei Änderung oder Aufhebung einer zulässigen Nutzung) bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind. Die Fälligkeit des Anspruches kann dadurch herbeigeführt werden, dass die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem Entschädigungsverpflichteten beantragt wird.

Gemäß § 44 Abs. 4 BauGB erlischt ein Entschädigungsanspruch, wenn nicht innerhalb von 3 Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.

Eine Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 und 2 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften sowie Mängel der Abwägung sind unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb von einem Jahr nach dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Stadt Bad Pyrmont geltend gemacht worden sind. Dabei ist der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, darzulegen (§ 215 Abs. 1 BauGB)

Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass bei Aufstellung eines Bebauungsplanes, ein Antrag nach § 47 Abs. 2a der Verwaltungsgerichtsordnung unzulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragssteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber geltend gemacht werden hätten können.

 

Bad Pyrmont, 21.12.2020

STADT  BAD PYRMONT
DER BÜRGERMEISTER