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Foto Stadt Bad Pyrmont
Elke Christina Roeder

Aufgrund zunehmender Sorgen in der Bevölkerung vor dem sogen. „Elektrosmog“ und auch im Hinblick darauf, dass Bad Pyrmont als Gesundheitsstandort eine besondere Funktion innehat, hat die Stadt auf Anregung des Rates das Nds. Umweltministerium gebeten, eine Messung des Elektrosmogs in Bad Pyrmont durchzuführen.

Inzwischen hat die Regulierungsbehörde für Post-und Telekommunikation diese Messungen gemäß Verordnung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder durchgeführt. Dabei wurden nicht nur die Feldstärken der Mobilfunkbasisstationen, sondern auch die übrigen Elektrosmog erzeugenden Anlagen (z. B. Rundfunk, Fernsehen, Datenfunk, Amateurfunk, Polizeifunk, Rettungsfunk usw.) gem. der EU-Ratsempfehlung anzuwendenden Summenformel berücksichtigt.
Die Messungen haben direkt auf dem Brunnenplatz, vor der Brunnenstraße 12 und am Vogelreichsweg stattgefunden.

Zurzeit sind im Stadtgebiet von Bad Pyrmont 11 Sendeanlagen für den Mobilfunk vorhanden. Eine 12. Sendeanlage in der Hagener Straße wurde zwischenzeitlich von der Bauaufsichtsbehörde genehmigt, da keine Versagungsgründe lt. den gesetzlichen Bestimmungen vorliegen. Diese Sendeanlage wird im Oktober d. J. unter der Voraussetzung in Betrieb gehen, dass die elektromagnetische Umweltverträglichkeit bescheinigt wird. Die durchgeführten Messungen haben ergeben, dass der max. Ausschöpfungswert bei unter 0,1 % der zulässigen Werte liegt. Die genauen Messergebnisse sind bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post auf der Homepage
www.regtp.de für Jedermann zugänglich.