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Foto Stadt Bad Pyrmont
Elke Christina Roeder

„Eine Verwaltung bewegt sich“


Mit der zunehmenden Belastung in der Arbeitswelt hat sich auch das Krankheitsspektrum der Menschen gewandelt. Eine häufige Ursache für Beschwerden sind Bewegungsmangel oder Fehlhaltungen aufgrund ungünstiger Arbeitsplatzbedingungen, die zu Überlastungen, Verspannungen und Schmerzen am Bewegungsapparat führen.

Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge hat auch die Stadt Bad Pyrmont die Zeichen schon vor einiger Zeit erkannt und mit unterschiedlichen Maßnahmen reagiert. So wurde ein Quadro-Check mit Unterstützung der Barmer Ersatzkasse und der Brunnenapotheke mit großer Beteiligung durchgeführt. Grippeschutzimpfungen gehören ebenso in das Programm wie ein Rückenschulkursus in der Hufelandtherme. Und auch künftig wird die Stadt Bad Pyrmont mit Aktionstagen wie „Gesundes Frühstück“ oder „Fit am Arbeitsplatz“ die Gesundheitsvorsorge unterstützen.
In Zusammenarbeit mit der Fachschule für Physiotherapie der m&i-Fachklinik in Bad Pyrmont haben in den zurückliegenden Wochen 19 Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer dreijährigen Ausbildung zu Physiotherapeuten zehn Arbeitsplätze im Rathaus überprüft und eine ausführliche Arbeitsplatzanalyse und -bewertung durchgeführt. Das Ergebnis wurde den einzelnen Probanden sowie dem Beauftragten für Arbeitsschutz, Bernd Mecke, vorgestellt. Erforderliche Verbesserungen am Arbeitsplatz sollen hieraus in Kürze getroffen werden.

Komplettiert wurde das umfassende Angebot mit einer Rückenschulung über insgesamt neun Einheiten, an der zahlreiche städtische Mitarbeiter/innen teilgenommen haben.

Bernd Mecke und Ulrike Vogelsang, Aktionsleiterin der Fachschule, werteten die Ma-nahme als sehr erfolgreich. Stadt und Fachklinik werden auch in Zukunft auf dem Gebiet der betrieblichen Gesundheitsvorsorge zusammen arbeiten. Für die Schülerinnen und Schüler ist es eine Herausforderung, ihr Wissen in der Praxis anwenden zu können. Für die Berufstätigen ist die Aktion „Gesunder Arbeitsplatz“ eine gute Möglichkeit, Fehlverhalten zu korrigieren.

Foto: Ulrike Vogelsang (links) zeigte sich am Schlusstag der Rückenschule mit dem Verlauf des Projektes und der Zusammenarbeit zwischen Fachschule und Stadtverwaltung vollauf zufrieden

Rückenschule

18.07.2008 
Quelle: PT2008-090