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Foto Stadt Bad Pyrmont
Elke Christina Roeder

„Land unter!“ so hieß es im Frühjahr 2006 nur vier Jahre nach der sogenannten „Jahrhundertflut“ 2002. Wieder waren die Anwohner der Elbe in den Landkreisen Lüchow-Dannenberg und Lüneburg betroffen. In den Medienberichten schockierten Bilder überfluteter Häuserzeilen, überschwemmter Auen und verzweifelter Menschen. Die steigenden Pegelstände erforderten eine schnelle und verlässliche Hilfe für die betroffenen Anwohner. Allein mit den vorhandenen Kräften vor Ort konnten die Landkreise die Situation nicht bewältigen. Auch die Kreisfeuerwehr Bereitschaft West schickte ehrenamtliche Einsatzkräfte in den Landkreis Lüchow-Dannenberg.Gruppenfoto der Fluthelfer

Mit dabei auch 19 Bad Pyrmonter Feuerwehrkräfte, die zwei Tage lang nahezu im Dauereinsatz waren und in enger Zusammenarbeit mit den DLRG-Tauchern für die erforderliche Deichsicherung sorgten. „Sandsäcke schleppen und bei schwierigen Wetterbedingungen einbauen, dabei in einer Gemeinschaftsunterkunft mit kaum Schlaf auskommen, das ist nicht Jedermanns Sache“, stellte Fachgebietsleiterin Sabine Spiegel den Einsatz der Ehrenamtlichen anlässlich einer kleinen Feierstunde als beispielhaft heraus und machte deutlich, dass durch diesen Einsatz weitere gravierende Schäden abgewendet werden konnten.

Im Namen der Stadt Bad Pyrmont und der Pyrmonter Feuerwehr dankte sie den Helfern für ihren selbstlosen Einsatz und überreichte jedem gemeinsam mit Stadtbrandmeister Jürgen Bitterling eine Urkunde der Niedersächsischen Landesregierung.

„Hoffen wir, dass die Verantwortlichen die Chance jetzt rechtzeitig ergreifen, um die technischen und baulichen Voraussetzungen zu schaffen, ein weiteres Jahrhunderthochwasser zu verhindern, damit ein weiterer Einsatz der Feuerwehr und aller anderen Hilfsorganisationen überflüssig wird“, so Spiegel.

13.07.2007 
Quelle: PT2007-071