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Foto Stadt Bad Pyrmont
Elke Christina Roeder

In der Fachkundeprüfung vor dem Prüfungsausschuss müssen ausreichende Kenntnisse über:

  • die Vorschriften über den Handel mit Schusswaffen und Munition, den Erwerb und das Führen von Schusswaffen sowie der Grundzüge der sonstigen waffenrechtlichen und der beschussrechtlichen Vorschriften,
  • über Art, Konstruktion und Handhabung der gebräuchlichen Schusswaffen, wenn die Erlaubnis für den Handel mit Schusswaffen beantragt ist, und
  • über die Behandlung der gebräuchlichen Munition und ihre Verwendung in der dazugehörigen Schusswaffe, wenn die Erlaubnis für den Handel mit Munition beantragt ist,

nachgewiesen werden.

Die Prüfung wird mündlich abgelegt. Sie soll in der Regel mindestens 30 Minuten dauern, 60 Minuten aber nicht übersteigen. Die Prüfungen werden als Einzelprüfungen durchgeführt.

Die Behörde, bei der ein Antrag auf Erlaubnis zum Waffenhandel gestellt wurde, meldet die antragstellende Person unmittelbar bei der zuständigen Stelle an und teilt den Umfang der Prüfung mit. Die Einladung erfolgt direkt durch die zuständige Stelle.

Diese teilt das Ergebnis der Prüfung unmittelbar mit. Ist es positiv, erhält die antragstellende Person ein Prüfungszeugnis. Eine Kopie des Prüfungszeugnisses ist der Behörde, die den Antrag bearbeitet, zuzusenden.

Sollte die Prüfung nicht bestanden werden, erhält die antragstellende Person darüber einen Bescheid. Der Prüfungsausschuss ist berechtigt, den Bescheid über das Nichtbestehen mit einer Sperrfrist bis zur nächsten Wiederholungsprüfung zu versehen.