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Foto Stadt Bad Pyrmont
Elke Christina Roeder

Schülerinnen und Schüler der Max-Born-Realschule und des Humboldt-Gymnasiums durften für eine Stunde die harte Schulbank mit den angenehmen Ratsstühlen im schmucken Ratssaal der Stadt tauschen. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hatte eingeladen und zeichnete junge Menschen für ihre Volksbund-Sammlung im vergangenen Jahr aus. Mit 3099 Euro erbrachten die Haussammlung und die Erlöse im Rahmen von Informationstreffs auf dem Wochenmarkt und in der Fußgängerzone durch mehr als 60 Jugendliche ein sehr erfreuliches Ergebnis. Grund genug Dank zu sagen und das taten neben Bürgermeister Klaus Blome auch Landrat Tjark Bartels, Karl-Heinz Mönkemeyer vom Landesverband Hannover und Ortsvereinsvorsitzender Helmut Eichmann.

Die Lehrkräfte Barbara Wendeln-Henke, Anke Wachtel-Wittrock und Anne Loss stellten in ihren Wortbeiträgen den Stellenwert derartiger Aufgaben für den schulischen Bereich heraus. Sie sagten zu, auch künftig eine enge Zusammenarbeit Schule – Stadt – Volksbund mit Sammlungen, Informationsständen und Ausstellungen zu unterstützen.

Auch Jahrzehnte nach Ende des zweiten Weltkrieges beherrschen Krieg und Gewalt die Menschen weltweit. Die Nachrichten verkünden beinahe täglich von Greueltaten. Es sei daher wichtig, den Frieden zu wahren und dafür einzutreten und junge Menschen hierfür zu sensibilisieren, so Bartels und Mönkemeyer. Bad Pyrmont kam gleich drei Mal in den Focus der Öffentlichkeit: das herausragende Sammlungsergebnis, das einzigartige EU-Kriegsgräberprojekt Bad Pyrmont – Anzio und die neue Ausstellung „Menschenrechte und Krieg“, die eröffnet wurde und bis einschließlich 3. Mai im Foyer des Rathauses während der Öffnungszeiten zu sehen ist.

 

Ehrung Volksbund1

Ehrung Volksbund2

Autor: Stadt Bad Pyrmont, 05.04.2017 
Quelle: PT2017-048