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Foto Stadt Bad Pyrmont
Elke Christina Roeder

Die Sachkundeprüfung für Finanzanlagenvermittlerinnen/Finanzanlagenvermittlern und den unmittelbar bei der Beratung und Vermittlung mitwirkenden Angestellten umfasst einen schriftlichen und einem praktischen Teil.

Der schriftliche Teil der Prüfung erstreckt sich auf die Inhalte:

  • fachliche Kenntnisse auf folgenden Gebieten, insbesondere in Bezug auf rechtliche Grundlagen und steuerliche Behandlungen:
    • Beratung und Vermittlung von Finanzanlagen, die in § 34f Absatz 1 Satz 1 Gewerbeordnung (GewO) genannt sind
    • offene Investmentvermögen im Sinne des § 1 Absatz 4 Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) und die Möglichkeiten der staatlichen Förderung,
    • geschlossene Investmentvermögen im Sinne des § 1 Absatz 5 KAGB,
    • Vermögensanlagen im Sinne des § 1 Absatz 2 Vermögensanlagengesetz (VermAnlG).

Der schriftliche Teil der Prüfung kann auf Antrag des Prüflings auf die einzelnen Kategorien von Finanzanlagen nach § 34f Absatz 1 Satz 1 Nr. 1, 2 oder 3 GewO beschränkt werden.

Der Prüfling soll anhand von praxisbezogenen Aufgaben nachweisen, dass sie oder er die grundlegenden fachlichen und rechtlichen Kenntnisse erworben hat und diese praktisch anwenden kann.

Im praktischen Teil der Prüfung wird jeweils ein Prüfling geprüft. Hier soll der Prüfling nachweisen, dass sie oder er über die Fähigkeiten verfügt, kundengerechte Lösungen zu entwickeln und anzubieten.

Die Aufgaben werden bundeseinheitlich erstellt und die Prüfung kann beliebig oft wiederholt werden.