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Foto Stadt Bad Pyrmont
Elke Christina Roeder

Über 100 Schülerinnen und Schüler bringen sich als Sammler ein / Infostand auf Wochenmarkt


Auch in diesem Jahr weist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf seine Arbeit hin und bittet die Bevölkerung im Rahmen einer Haus- und Straßensammlung um Unterstützung.

Den Aufruf der Stadt, sich als ehrenamtliche Sammler zur Verfügung zu stellen, haben Schülerinnen und Schüler der Max-Born-Realschule schon in den zurückliegenden Jahren sehr Ernst genommen und erhielten im vergangenen Jahr für ihr Engagement vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages eine besondere Ehrung.

Achtzig Jugendliche haben sich in diesem Jahr zur Verfügung gestellt, um in den kommenden Tagen und Wochen in der Kernstadt und in allen Ortsteilen an den Haustüren um eine Spende zu bitten. Alle Sammler verfügen über eine Sammlungsliste, Informationen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge und werden sich auf Verlangen auch ausweisen. Im Vorfeld wurden sie zudem ausreichend geschult.

Zusätzlich hat sich auch der Religionskurs der Oberstufe des Gymnasiums unter der Leitung von Frau Anke Wachtel-Wittrock in die Aktion eingereiht und wird mit einem Info-Stand auf dem Wochenmarkt auf die Aufgabe der Kriegsgräberfürsorge hinweisen und ebenfalls um Spenden bitten.

Bürgermeisterin Elke Christina Roeder zeigte sich über das große Interesse der jungen Menschen begeistert. „Es zeigt, dass sich die junge Generation mit der deutschen Geschichte auseinander setzt. Der große Erfolg aus dem vergangenen Jahr hat weitere Schülerinnen und Schüler animiert, in diesem Sinne weiter zu machen. Das verdient unseren allergrößten Respekt“.

Zu den Aufgaben der Kriegsgräberfürsorge gehört es, Grabstätten als Mahnmale gegen Krieg und Vergessen zu errichten und zu pflegen. „Durch eine Spende unterstützen Sie den Friedensdienst. Mit dem Schutz der Gräber wird der Menschenwürde jener gedacht, die Opfer von Krieg und Gewalt wurden“, heißt es in einem Aufruf der Organisation. Der Volksbund ist dankbar dafür, dass sich insbesondere junge Menschen in die aktive Friedensarbeit einbringen.

Die Bevölkerung wird gebeten, die Sammlerinnen und Sammler bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Autor: Stadt Bad Pyrmont, 07.11.2013 
Quelle: PT2013-141