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Foto Stadt Bad Pyrmont
Elke Christina Roeder




Kinder mit Behinderungen in Krippen und Kindergärten

Zuständigige Behörde

Fachgebiet Schulen, Jugend und Kultur
Rathausstraße 1
31812 Bad Pyrmont
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Telefon: 05281 949-140
Telefon: 05281 949-240
Telefon: 05281 949-340
Fax: 05281 949-328
E-Mail
Internet

Öffnungzeiten:
Montag-Freitag: 8.00-12.30 Uhr
Freitag auch: 14.00-16.30 Uhr
(Terminvereinbarungen jederzeit möglich !)

Aufzug vorhanden: ja





Leistungsbeschreibung

Eine Behinderung oder drohende Behinderung und den Bedarf an Eingliederungshilfe stellt die zuständige Stelle des Ortes fest, an welchem das Kind wohnt.
Entsprechend des von der zuständigen Stelle festgestellten Bedarfs an Eingliederungshilfe wird auf Antrag dem Kind mit Behinderung eine Leistung gewährt. Die folgenden Leistungen sind möglich:

Integrative Betreuung von Kindern mit Behinderung in Krippen

Kinder mit und ohne Behinderung im Alter unter 3 Jahren werden in integrativen Krippengruppen gemeinsam betreut. Die Kinder mit Behinderung können ergänzend zu den Leistungen der Krippe Anspruch auf Leistungen der Eingliederungshilfe haben.

Integrative Kindergartenbetreuung

Das Angebot einer integrativen Kindergartenbetreuung richtet sich an behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder ab dem 3. Lebensjahr. In einer integrativen Kindergartengruppe werden Kinder mit Behinderungen und nicht behinderte Kinder gemeinsam betreut.
Wenn die Betreuung eines behinderten oder von Behinderung bedrohten Kindes in einer integrativen Gruppe z. B. wegen zu großer Entfernungen nicht realisiert werden kann, kann die Betreuung in Form von Einzelintegration in einer Regelkindergartengruppe in Betracht kommen.

Heilpädagogischer Kindergarten für Kinder mit einer geistigen Behinderung bzw. einer Körperbehinderung

Der heilpädagogische Kindergarten bietet eine Betreuung und Förderung für Kinder ab dem 3. Lebensjahr an, die eine geistige oder körperliche Behinderung haben oder davon bedroht sind und einen teilstationären Förderbedarf haben.

Sprachheilkindergärten und Sonderkindergärten für Kinder mit einer Hörbehinderung

Sprachheilkindergärten und Sonderkindergärten für Kinder mit einer Hörbehinderung sind teilstationäre Einrichtungen, in denen Kinder mit einer nicht nur vorübergehenden wesentlichen Sprach- oder Hörbehinderung – in der Regel nach Vollendung des 4. Lebensjahres – betreut werden. In diesen Sonderkindergärten werden heilpädagogische und medizinisch-therapeutische Leistungen erbracht.
Heilpädagogische Kindergärten, Sprachheil- und Sonderkindergärten haben sich auf die Förderung und Betreuung behinderter Kinder spezialisiert und bieten keine integrative Betreuung an.

Über die vorhandenen Angebote in Wohnortnähe und die aufgrund des Förderbedarfs des Kindes mögliche Förderung können die Eltern sich von der zuständigen Stelle beraten lassen.

Weiterführende Informationen:


An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Landkreis, der kreisfreien Stadt, bei der großen selbständigen Stadt, in dessen/deren Bezirk das Kind wohnt und bei der Region Hannover, der Landeshauptstadt Hannover und der Stadt Göttingen. Informationen über den Standort integrativer Gruppen erteilen auch die Gemeinde, die Samtgemeinde und die Stadt.


Welche Unterlagen werden benötigt?

Es werden ggf. Unterlagen benötigt. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.


Welche Gebühren fallen an?

Es fallen keine Gebühren an.

Die Kosten der Eingliederungshilfe für die Betreuung des Kindes mit Behinderung werden von der zuständigen Stelle oder dem Land getragen. Für die Förderung in Sprachheilkindergärten und Sonderkindergärten für Kinder mit einer Hörbehinderung tragen außerdem die gesetzlichen Krankenkassen einen Teil der Kosten.


Welche Fristen muss ich beachten?

Es müssen ggf. Fristen beachtet werden. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.


Rechtsgrundlage
Rechtsbehelf

Gegen den Bescheid bezüglich der Eingliederungshilfe kann innerhalb eines Monats nach Zustellung dieses Bescheides Widerspruch bei der Stelle, die den Bescheid erteilt hat, erhoben werden.


Fachlich freigegeben durch

Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung